builderall



Im heutigen Blogcast geht es um eine Kehrtwende in unserem Umgang mit Problemen, Stress und Zeit. Du hast ja sicherlich auch schon gemerkt, dass das, was die Gesellschaft empfiehlt, nicht wirklich funktioniert. Deswegen präsentiere ich dir heute einen Gegenentwurf dazu:


?Du hast nicht zu wenig Zeit für Spiritualität, weil du zu viele Probleme hast. Du hast zu viele Probleme, weil du dir zu wenig Zeit für Spiritualität nimmst.?


Wir alle wünschen uns, dass unser Leben nach unseren Vorstellungen klappt.


Selbst jene, die verinnerlicht haben, dass Veränderung die einzige Konstante in unserer materiellen Existenz ist, können nicht anders, als danach zu sehnen, dass alles reibungslos läuft.


Kommen jetzt noch all die Anforderungen des Alltags dazu, die auch ohne unerwartete Störungen schon bei vielen eine Überforderung darstellen, dann ist es nur allzu verständlich, dass Menschen davon sprechen, dass das Leben nicht gerade ein Kinderspiel ist.


Viele sehen nur mehr die viel zu hohe Anzahl an Aufgaben, Erledigungen und Pflichten und würden am liebsten das Handtuch werfen, bevor sie überhaupt den Tag begonnen haben.


Hören diese Personen dann von Spiritualität, winken sie sofort ab, als würde der Tierschutzverein vor ihrer Tür stehen, der sie um einen Dauerauftrag anbettelt.


Sie sehen einfach noch eine Last mehr, die es zu bewältigen gilt, und das ist das Letzte, das sie brauchen können.


Vielleicht dann im Urlaub, oder wenn sich die Verhältnisse ein wenig lichten, oder eben gar nicht.


Dabei übersehen sie, dass sie zwei grundlegenden Missverständnissen erliegen.


Erstens ist der Grund ihrer Belastung nur teilweise in der physischen Überforderung zu finden. 

Und zweitens kostet dich Spiritualität keine Lebenszeit. Eher im Gegenteil.


Es beginnt damit, dass Menschen vor allem dann gestresst sind, wenn sie dem entfliehen wollen, was ein spirituelles Leben ausmacht.


Kannst du den Augenblick nicht aushalten, willst du dem Jetzt entkommen, arbeitest du auf ein Ziel hin oder machst du die Welt für deine Probleme verantwortlich, bist du drauf und dran, dir selbst Zeit zu stehlen und somit an deinem Unglück zu arbeiten.

Kultivierst du hingegen deine Präsenz, betrachtest du deine Ziele als Spiel, siehst du für alles die Verantwortung bei dir und bist du für dich liebevoll da, wenn etwas nicht so läuft, dann entdeckst du nicht nur, dass du bereits glücklich bist, du steigst sogar aus dem Hochgeschwindigkeitszug der horizontalen Zeit aus.


Und das alles passiert, während du dein Leben weiterlebst.

Das sich vielleicht nach außen hin, nicht viel verändert.

Nur du.

Du bist glücklich.


In Liebe

Dein Wolfgang


PS: Wie immer freue ich mich darüber, von dir zu hören. Schreib mir von deinen Erlebnissen oder wenn du Fragen hast, unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com..