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Der Blogcast dieser Woche ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit jenem Schmerz, der mich schon ein Leben lang begleitet, als Wegweiser für dich, wie wir mit dieser Art der Kommunikation unseres Körpers sinnvoll umgehen können:


?Alles, was ist, anzunehmen, ist keine Kapitulation, sondern die Einladung der Liebe, die Wirklichkeit zu begreifen.?


Mein gestriger Tag war durchgehend begleitet von Kopfschmerzen.


Migräne, Kopfschmerzen, Schädel-Hirn-Traumata. Sie waren eigentlich eine physische Konstante in meinem Leben. Ausgelöst durch Substanzen, Lebensstil oder Unfälle.


Und normalerweise hätte ich einfach so reagiert - wie immer - mit der Einnahme von Schmerzmitteln.


Doch heute hörte ich doch auf mein wahres Selbst, das mir schon lange versucht hatte, etwas mitzuteilen, das dem Teil von mir, der Schmerzen eher als Hindernis sah, gar nicht gefiel.


Mit Schmerzen aufzuwachen, mit Schmerzen durch den Tag zu gehen, mit Schmerzen konzentriert zu arbeiten, mit Schmerzen liebevoll zu sein, und mit Schmerzen zu Bett zu gehen, ist nicht unbedingt die einfachste Übung.


Zumindest meint das jene Stimme, die behauptet, das ich mein Körper bin und ich leide, wenn er mit Schmerzen kommuniziert.


Da ich es aber schaffte, bei mir - also meinem wahren Selbst - zu bleiben, war die Stimme eben nur das. Eine Stimme.


Ich nahm ihre Sorge wahr, hörte ihr zu. Nur konnte sie mich nicht davon überzeugen, dass Schmerzen mit Leiden gleichzusetzen wäre.


Und so beobachtete ich immer wieder, wo und wie es weh tat. Ohne eine Geschichte dazuzuspinnen oder zu bewerten.


Stattdessen ließ ich all die Liebe zu, mit der mein Selbst mich, meine Ego-Anteile und meinen Schmerz bedachte.


Es war seltsam, Schmerzen zu bemerken und der Versuchung zu widerstehen, mehr aus ihnen zu machen.


Gleichzeitig spürte ich auch die Wärme, die sich durch mich den Weg bahnte.


Und gerade als ich neugierig wurde, wie lange die Kopfschmerzen bleiben würden, wachte ich ohne sie auf.


Ich würde nicht sagen, dass ich sie vermisse. Doch weiß ich, dass ich sie das nächste Mal, wenn sie mich aufsuchen, mit Neugier und offenen Armen empfangen werde.


Um ihnen zu lauschen.

Und in der Liebe zu baden,

die sich dabei in mir ausbreitet.


In Liebe,

Dein Wolfgang


PS: Wenn du mir zu deiner Schmerzerfahrung etwas erzählen möchtest oder du Fragen hast, dann melde dich gerne unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com. Wir können uns auch jederzeit (virtuell) zu einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch zusammensetzen, wenn du dich mehr mit mir austauschen möchtest. Ich freue mich darauf, von dir zu hören!