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Für Menschen, die Einsamkeit empfinden, ist sie sehr real und dominant. Doch auch jene, die von Substanzen wie Alkohol abhängig sind, ist es nicht vorstellbar ohne ihren Lebensmittelpunkt zu leben. Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, von Normalität zu sprechen.


Leider hat unsere Gesellschaft einen sehr selektiven Filter, wenn es darum geht, was als normal gilt. Und Einsamkeit wird in dieser Hinsicht schlicht als Pech bzw. schlechte Umstände gehandelt.


Dabei muss niemand von uns einsam sein. Du wirst sogar Menschen finden, die alleine leben und nie einsam sind, während andere ständig von anderen umgeben sind, während sie einsamer nicht sein können.


Im heutigen Blogcast wollen wir der Illusion der Einsamkeit nicht nur auf die Spur kommen, sondern dir auch gleich jene Alternative ans Herz legen, die du bereits längst in dir trägst.



?Wenn du sagst, du bist einsam und du suchst nach dem Selbst, das einsam ist, wirst du es nicht finden.?


Wir alle haben uns irgendwann in unserem Leben einsam gefühlt. Doch statt zu hinterfragen, wer oder was dieses Gefühl erzeugt, haben wir ihm uns nur hingegeben, um uns völlig in der erlebten Isolation zu verlieren.


Hätten wir nämlich tatsächlich nachgesehen, hätten wir bald herausgefunden, dass diese vorgestellte Trennung nicht zu finden gewesen wäre.


Suchst du nach dem Selbst, das hier einsam ist, gibt es keines.


Denn sogar dein Ego-Anteil, der sich in der Einsamkeit zu baden versucht, wird dir eingestehen müssen, dass er diese Leere nur aus Geschichten über andere bezieht, und nicht aus sich heraus.


Gehst du aber einen Schritt weiter und blickst hinter die Kulissen deiner Einsamkeit, kann sie nur existieren, wenn du sie ständig mit Vorstellungen fütterst, die sie künstlich aufrechterhalten.


Und wagst du es, deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Jenen Ort, den deine ängstlichen Stimmen scheuen, dann würdest du nichts von der Isolation finden, die du ihm angedichtet hast.


Dein Selbst, das dein wahres Ich ausmacht, das dein Sein als Bewusstsein erlebt, kann mit Einsamkeit nichts anfangen.


Da es mit allem verbunden ist.

Da es nur Fülle kennt.

Da es sich nicht vergleichen muss.

Da es nur aus der Liebe heraus handelt.


Neujahr ist für viele Menschen der Anfang vom Ende, weil sie der Geschichte unserer Kultur und Gesellschaft anhängen, die ihnen erzählt, dass sie nicht genug sein können.


Wenn sie sich dann auch noch physisch alleine erleben, finden sie sich in einer Doppelmühle aus Entwertung und Isolation wieder.


Dabei verschließen sie sich vor der Liebe und der Offenbarung, die sie bereits in sich tragen.


Du kannst jetzt sofort in dir nachsehen, um jenes neugierige, liebevolle und verbundene Selbst in dir zu finden, das du vielleicht als Selbstverständlichkeit ignoriert hast.


Jenes Ich, das immer da ist, und das nichts braucht, außer deiner Bereitschaft, es zuzulassen


Darum, meine Liebe.

Bleib. Hier. Bei dir.


Denn dann wirst du verstehen,

warum Einsamkeit

mit dir nichts zu tun haben kann.


In Liebe,

dein Wolfgang


PS: Wie immer freue ich mich über Kommentare, Erlebnisse oder Fragen von deiner Seite. Außerdem stehe ich dir gerne zur Seite, wenn du dir Begleitung auf dem Weg zu deinem Seelenfrieden wünscht. Melde dich einfach unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com