Im heutigen Blogcast geht es um das seltsame Phänomen, dass der Großteil der Menschheit sich lieber mit der Angst als vertrauter Begleiterin verbündet als mit der Liebe, obwohl sie unsere Natur ist. Somit verleugnen wir schlichtweg unser wahres Wesen. Doch das muss nicht so sein.
?Liebe ist, anzuerkennen, wer wir wirklich sind.?
Es gibt nichts Schwierigeres und gleichzeitig Erfüllenderes, als über die Liebe zu schreiben.
Schwierig, da die gängigen Vorstellungen von Liebe mit ihr nicht viel zu tun haben.
Eckhart Tolle sagte erst letztens, dass unser Ego es schafft, alles für sich zu verwenden. Das Resultat ist nicht nur eine angstgesteuerte Welt, sondern auch Ideen über die Liebe, die uns mehr über die Natur der Angst erzählen als von dem, was eigentlich ihr Gegenpol ist.
Berücksichtigen wir jetzt auch noch, dass Liebe mit unserem Bewusstsein als Quelle allen Lebens gleichgesetzt werden kann, wenn wir es als unsere Verbindung auch erleben, dann ist es kein Wunder, dass kein Ausdruck sprachlich je reichen wird.
Letzten Endes verbünden sich gar nicht so wenige sogar lieber mit der Angst, indem sie die Fülle, Hingabe und Bedingungslosigkeit der Liebe fürchten. Jedoch verstehen sie nicht, dass es nur die Angst ist, die um ihr Leben bangen muss.
Gibt es doch keine Liebe in der Angst oder Angst in der Liebe. Obwohl die Liebe eben mit allen und allem kann. Auch mit etwas wie der Angst, selbst wenn sie von ihr nichts weiß.
Und schon sind wir bei der anderen Seite angelangt.
Es ist erfüllend, über die Liebe zu schreiben, weil sie die Mutter der Unbändigkeit und Unermesslichkeit und Schaffenskraft der Schöpfung ist.
Du kannst in der liebevollen Absicht nichts finden, das uns ihr nicht näher bringt.
So kann ich die Liebe beschreiben, indem ich von dir schreibe oder von der Amsel auf der Terrasse, die nicht müde wird, das ewige Lied zu zwitschern, das immer wieder Neues in sich birgt.
Ich kann dir die Liebe als die einzige Wahrheit zu Füßen legen, die das Universum kennt. Weil nur das, was aus ihr kommt, alles überdauern kann, unabhängig davon, ob wir es aussprechen oder sonst wie in die Welt bringen.
Ich könnte jetzt noch auf ewig weiterschreiben, von der Liebe, die unsere innigste Freundin ist, um sich im nächsten Moment als das größte Mysterium zu entpuppen.
Dabei habe ich dir das Wichtigste noch gar nicht verraten:
Auch du
bist Liebe
Dein Wolfgang
PS: Wie geht es dir mit dieser Botschaft? Kannst du dich als Manifestation der Liebe annehmen? Schreib mir deine Gedanken, Fragen oder Erlebnisse unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.