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Ist es nicht verrückt, dass wir aus der Liebe kommen, aber gleichzeitig unsere Freiheit dazu benutzen, uns von ihr abzuschirmen, während wir uns alle nach Liebe sehnen?


Im heutigen Blogcast wird dieses Dilemma nicht nur analysiert, sondern auch in vier Schritten für dich aufgelöst:


?Erst wenn wir verstehen, dass Liebe Bewusstsein ist, das bereits da ist, um uns aufzufangen, dann erahnen wir, was sie wirklich bedeutet.?


Ich könnte dir ein Leben lang von der Liebe schreiben, in dem Wissen, dass keine Formulierung der Welt ihr je gerecht werden kann.


Das bedeutet aber nicht, dass wir uns von ihr abwenden sollen, nur weil unser Menschsein als ewiger Prozess zu ihr zurückzufinden angelegt ist.


Schließlich bleibt uns nichts anderes übrig. Denn wir alle werden immer nach jener Heimat unseres Herzens suchen, nach der wir uns alle sehnen.


Was wir aber sehr wohl entscheiden, ist der vermeintliche Pfad zu ihr.


Und an dieser Stelle tun wir gut daran, innezuhalten. Denn die Stille, die wir erleben, verrät uns, dass die gesamte Schöpfung nichts anderes ist als Liebe.


Wir kommen aus der Liebe. Wir sind umgeben von ihr. Wir kehren zurück zu ihr.


Doch das größte Geschenk, das wir als Menschen erhalten haben, ist die Freiheit, uns auf dem Weg zu verirren.


Das ist der Moment, in dem wir die Angst erschaffen. Der Augenblick, in dem unsere Göttlichkeit uns zu viel wird und wir uns lieber in den Mangel stürzen, um scheitern zu dürfen.


Immerhin haben wir es geschafft, unsere gesamte Weltordnung auf diesem sandigen Fundament zu errichten, um uns dann zu wundern, zu entrüsten, um aufzurüsten, anzugreifen, in einer Kaskade des Verlierens und nicht Genügens.


Solange wir unserer eigenen Vorstellung aufsitzen, auf der Suche nach Bestätigung unserer Trennung, solange gehen wir den Weg der Zerstörung, die nicht bei uns Halt machen kann.


Das, was jetzt so wuchtig erscheint, keimt bereits im Kleinen. Wenn wir eine Niederlage erleben. Wenn etwas nicht nach unseren Vorstellungen läuft. Wenn wir nicht beachtet werden.


Und wir es weghaben wollen, dieses Gefühl. Und nichts anderes tun, als es zu befeuern. Indem wir abwehren. Angreifen. Uns zurückziehen. Um unseren ängstlichen Gedanken Glauben zu schenken.


Wir können auch noch die nächsten Jahrtausende so weitermachen. Oder wir kehren endlich um.


Um das Schwierigste anzugehen. Jener Liebe zu vertrauen, die uns bereits jeden einzelnen Augenblick auffängt und erhält.


In Liebe

Dein Wolfgang


PS: Wenn du noch Fragen hast oder gern mit mir über diese Thematik sprechen willst,, melde dich bei mir unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com. Wie du weißt, gibt es auch das Angebot der spirituellen Reisebegleitung. Wir können jederzeit ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.