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Im heutigen Blogcast geht es um die Zerrissenheit unseres Ich, das bereits perfekt und vollkommen in die Welt kommt, bis wir unsere Identität über es legen und damit der Angst den Weg bahnen.


?Nicht du hast Angst vor der Liebe, sondern nur dein Ego, das spürt, dass es in ihr nicht weiter bestehen kann.?


Wir alle kennen die Liebe aus eigener Erfahrung. 


Sie bringt uns in die Welt und wir sind erfüllt von ihr, wenn wir der Welt begegnen.


Bis zu dem Augenblick, da wir uns im Spiegel erkennen, um uns von ihr loszusagen.


Nicht, dass irgendjemand von uns vorsätzlich die Liebe aus unserem Leben verbannen möchte. Es passiert fast automatisch, sobald wir uns ein Ich zulegen, das nicht so ist wie das der anderen.


Und so verbringen wir die nächsten Jahre damit, Hinweise und Beweise dafür zu sammeln, wer wir sind, und vor allem, wer nicht.


Stellen wir dann fest, dass die Welt vor allem aus Personen und Dingen besteht. die wir nicht sind, ist die Verdrängung der Liebe durch die Angst nur eine logische Konsequenz.


Wir beginnen damit, alles als Grund zu sehen, uns zu fürchten, weil wir das Vertrauen verloren haben, das Teil der Liebe war.


Als Kinder hoffen wir noch, dass wenigstens die Erwachsenen wieder ohne Angst durchs Leben gehen. Sie müssen doch wissen, wie es geht.


Bis wir selbst soweit sind, um festzustellen, dass die Großen noch vollere Hosen haben als die Kleinen.


Müssen sie doch funktionieren, ihre Abläufe checken, für andere sorgen, ihre Existenz absichern, Hindernisse und Probleme überwinden und mit anderen Menschen auskommen, die genauso von ihrer Angst gesteuert werden wie sie.


Wir versuchen mitzumischen. Freunden uns mit anderen an. Gehen Beziehungen ein.


Doch, viele wissen nicht mehr, wie Vertrauen geht, selbst wenn sich die Liebe in gewissen Momenten zeigt.


Dabei ist genau jenes Ich, das wir alle zum Werkzeug der Trennung erklärt haben, der Schlüssel.


Ist es doch nur umhüllt von all den Schichten, die unsere ängstlichen Egos über es gelegt haben, bis aus dem ?Ich bin? so viel mehr an Rollen, Eigenschaften, Status und sonstigen Zuschreibungen wurde.


Doch bist du bereit, zurückzugehen zum Ursprung, wirst du ein Ich finden, das sich selbst genügt.


Weil es nicht nur in seiner Fülle nichts braucht, sondern auch noch mit allen verbunden ist.


Somit ist die Überwindung der Angst deines Ego-Verstandes nichts Neues.

Das Vertrauen in die Liebe ist lediglich deine Heimkehr in jenes Selbst,

das du immer schon warst.


In Liebe

Dein Wolfgang


PS: Wie immer freue ich mich über deine Erfahrungen. Schreib mir unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com wie es dir mit deiner Rückkehr in die Liebe so geht. Ich stehe dir auch für Fragen zur Verfügiung, oder ich begleite dich gerne auf deiner Reise zu deinem wahren Selbst.