Im heutigen Blogcast geht es um unsere Einzigartigkeit, die wir nicht mit den Mitteln unserer Ego-Anteile zum Vorschein bringen können, sondern erst wenn wir dem Ruf unseres Herzens folgen, der uns letztlich dorthin führt, wo wir allen dienen:
?Der Weg deines Herzens wird nicht das sein, was die meisten tun, und es wird nicht leicht sein. Nur wirst du erst wissen, wer du bist, wenn du ihn gehst. Und das ist der Schlüssel zum Glück.?
Fast nichts von dem, was wir sagen, denken oder tun ist wirklich neu. Trotzdem ist es erst durch dich auf diese Weise in die Welt gekommen.
Als Menschen auf der Suche nach unserer Bestimmung bewegen wir uns immer im Spannungsbogen zwischen dem, was andere tun und dem, was nur wir tun können.
Geben wir der Versuchung nach, uns zu vergleichen, wurden wir bereits aus dem Paradies vertrieben.
Es ging nie um diese absurde Idee, unsere Einzigartigkeit zu leugnen, indem wir so tun, als könnten wir uns gegeneinander ausspielen.
Etliche Studien der letzten Jahre haben dem Paradigma widersprochen, dass wir von so etwas wie einem Standardgehirn ausgehen können. Selbst die Aufnahmen einer Person sind kein verlässlicher Indikator für den Zustand eines Gehirns, weil es sich stetig verändert.
Neurodiversität ist somit eher das, was unsere evolutionäre Normalität beschreibt, während Zuschreibungen wie ADHS, Autismus oder Dyslexie eher als natürliche Varianten unseres Gehirns zu sehen sind.
Angesichts solcher Erkenntnisse führt sich so vieles, das unsere Gesellschaft als Ideal durchsetzen möchte, schlicht ad absurdum.
Darum, meine Liebe, höre vielleicht ab heute auf dein Herz, das dich liebevoll dazu nötigen möchte, dich durch dich selbst zu erfahren, indem du dich so frei und spielerisch wie möglich entfaltest.
Gleichzeitig kannst du dich darin üben, den Zeitgeist zu ignorieren, der dich immer noch normieren will, um dir dann zu diagnostizieren, dass dir etwas fehlt.
Nur du kannst du sein.
Damit meine ich, dass wir erst zu diesem unglaublichen Gesamtkunstwerk unseres gemeinsamen Bewusstseins werden können, wenn wir verstehen, dass unser Beitrag, was auch immer er ist, wertvoll ist.
Nimm nur diese Worte hier. Sie sind nicht neu. Diese Ideen wurden unzählige Male zu Papier gebracht. Und trotzdem hat es niemand so getan wie ich gerade.
Somit ist unsere Einzigartigkeit ein Instrument, das uns den Weg eröffnet in jene Symphonie, die wir als Einheit zum Erklingen bringen.
Darum lass dich nicht beirren, wenn es nicht einfach ist, du Geduld brauchst. Schau nicht nach links und rechts. Sondern bleib dran an dir.
Dein Glück und wir.
Wir brauchen dich.
In Liebe,
dein Wolfgang
PS: Wie immer freue ich mich darüber, von dir zu hören. Wenn du Fragen hast, mir etwas erzählen möchtest oder du das Gespräch suchst, melde dich einfach jederzeit unter wolfgang.neigenfind@visionbord.com.