Der heutige Blogcast räumt mit gängigen Vorstellungen darüber auf, was eigentlich Macht bedeutet. Denn auch wenn es genug Menschen gibt, die sich hinter ihrem Status verschanzen können, um ihre Ängste zu übertünchen, ist wahre Macht genau das Gegenteil davon.
?Was, wenn wahre Macht sanft, gütig, bedingungslos und verspielt ist??
Wir alle kennen die Ego-Variante von Macht, die uns in Grund und Boden stampfen wird. Mit allen Mitteln. Jene Wucht, die so viel an Angst und Schrecken in uns auslöst, dass wir schon bei dem Gedanken an sie sterben möchten.
Das ist der Grund, warum fast alle, die die Gelegenheit erhalten, von dieser dunklen Seite der Macht zu kosten, der Versuchung nicht widerstehen können.
Doch, was, wenn dieses Gehabe nichts anderes ist als ein Relikt männlicher Verzweiflung, nicht genug zu sein? Die Panik davor, sich mit der Wirklichkeit auseinandersetzen zu müssen?
Mir ist klar, dass dies Zeilen sind, denen nicht alle folgen können.
Doch kann ich nicht mehr anders, als meine Beobachtung zu teilen, die eine völlig andere Sprache spricht.
Als ich im letzten Jahr der Willkür von Hierarchie ins Auge blickte, sah ich sie. Die Unsicherheit. Die Mauer aus Nicht-Wissen-Wollen und versuchter Arroganz, die alles daran setzte, die Angst vor der Wahrheit zu verbergen.
Wie oft wollen wir uns die Geschichte von Jesus denn noch reinziehen, bis wir sie auch wirklich verstehen?
Dabei ist es so einfach. Vielleicht für unseren verwirrten Geist zu einfach.
Wahre Macht braucht nichts, um sich zu verbreiten. Weil sie nicht unterwirft. Weil sie nicht nimmt. Weil sie nur gibt.
Wahre Macht ist sanft und still. Weil sie aus der Fülle agiert. Ohne Zweifel.
Wahre Macht kann nur bedingungslos sein. Weil sie aus der Liebe kommt.
Wahre Macht ist verspielt. Weil sie die Schöpfung ist.
Wie lange schauen wir noch Personen in Anzügen dabei zu, wie sie ihre angsterfüllten Kleinkindfantasien über den Planeten stülpen?
Du und ich. Wir können bereits jetzt den Unterschied machen. Indem wir die Wahrheit der Macht leben. Moment für Moment.
Es reicht, wenn du dort beginnst, wo du gerade bist. Bei dir. Den Menschen, um dich herum. Und allen, die dir heute noch begegnen.
Möge die Macht mit dir sein!
Dein Wolfgang
PS: Wie immer freue ich mich darüber, von dir zu hören. Solltest du Fragen haben, deine Erlebnisse teilen wollen oder ein Gespräch oder Unterstützung von mir wünschen, dann schreib mir einfach auf wolfgang.neigenfind@visionbord.com.